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Donnerstag, 21. Juni 2018
  ASSE II 
 
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Fachgruppe ASSE
Kontakt: Claus Schröder
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ASSE- Machnwache
 jeden 1. Montag im Monat

Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

Kommt die Rückholung oder doch die Flutung? Diese Frage kann heute niemand seriös beantworten. Dafür ist einerseits die langfristige Stabilität des Bergwerks zu wenig prognostizierbar und andererseits wirken an der Umsetzung auch Personen mit, die einer Rückholung skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Mit der sogenannten „Lex ASSE“ - einer Ergänzung des Atomgesetzes, die am 24.04.13 in Kraft trat - werden Möglich-keiten zur Beschleunigung der Rückholung geschaffen; gleichzeitig heißt es aber auch einschränkend: „Nach derzeitigem Kenntnisstand über die Schachtanlage ASSE II können die Schutzziele nur durch die Rückholung der Abfälle eingehalten werden.“ weiterlesen ...

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BfS plant weiter den Notfall statt der Rückholung
(Fr, 23-11-12/SW) Am heutigen Freitag informierte das Bundesamt für Strahlenschutz in der Stadthalle Braunschweig über seine Notfallplanung für die ASSE II. Mit Notfall oder „worst case“ bei der Stilllegung des Atommülllagers meint der Betreiber das „Absaufen des Bergwerks“ durch Wassereinbrüche aus dem Deckgebirge, er will (und muss) für diesen Fall gerüstet sein. Korrekt müsste es also „Notfallvorsorge“ oder „Notfallmaßnahme“ heißen, denn der Begriff Notfall-Planung hat es ja schon in sich. Einen Notfall planen!?
So konnten auch heute die Vertreter_innen des Bundesamts die Zweifel in der Bevölkerung, dass es sich nicht ausreichend um die Rückholung, sondern weiterhin vor allem um die Verfüllung der Asse bemüht, nicht ausräumen.

Gut 150 Interessierte erfuhren in der dreistündigen Veranstaltung nichts wirklich Neues; auf dem Podium bliebt der Stuhl des Bundesumweltministeriums leer und der Vertreter des Niedersächsischen Umweltministers aus Hannover blickte gelangweilt drein. BfS-Vize-Chefin Nöthel, Abteilungsleiter Tietze und Asse-GmbH-Chef Köhler bemühten sich weiterhin, die Unwegsamkeiten und Schwierigkeiten der politisch gewollten Rückholung darzulegen.
Wir erinnern uns: Genau vor einem Jahr fand sich in einer Aktennotiz aus dem BfS der Rat eines Mitarbeiters: „Ich schlage vor, bereits jetzt alle fachlichen und kommunikativen Vorbereitungen für einen Aufgabe des Projekts 'Rück- holung' zu treffen.“ Glückwunsch. Da hat das BfS zum Jahresende ja sein Plansoll fast erfüllt. Nur, dass es im (Weltatomerbe) Braunschweiger Land noch jede Menge kritische Menschen gibt, die sich und ihre Nachkommen nicht dieser skrupellosen Verwaltungspolitik opfern wollen. Wir haben vor sechs Jahren die Parole „Stoppt die Flutung des Atommülls“ nicht ausgegeben, um demselben Konzept unter dem Namen „Notfallplanung“ jetzt zuzustimmen.

 
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