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Freitag, 24. März 2017
Morsleben – stillschweigender Stilllegungsstillstand
(Mo., 25.01.16/SW) Laut Recherchen der Helmstedter Nachrichten wird sich das Stilllegungsverfahren des ERAM wegen „ungelöster technischer Fragen“ noch weitere Jahre lang hinziehen. Auf Anfrage gab jetzt der Sprecher des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Detlef Thiel bekannt, dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), das die Stilllegung beantragt hat, weiterhin Probleme hat, die sichere Abdichtung der Strecken unter Tage nachzuweisen. Weiterhin könnten noch Jahre vergehen bis dem BfS der Nachweis einer sicheren Verfüllung der untertägigen Hohlräume gelingt.
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Morsleben: Was drin ist, soll auch drinnen bleiben, ob sicher oder nicht
Lagerbereiche
(Di., 18-03-2014/Di.) Im Planfeststellungsverfahren für das „Endlager für radioaktive Abfallstoffe Morsleben“, hatte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Betreiber stets behauptet, es könne Langzeit­sicher­heit dadurch
herstellen, dass es um die im weit verzweigten Bergwerk verstreuten Kammern mit Atommüll sog. „Dämmbauwerke“ errichte. Allerdings gelang es dem BfS bis heute nicht, den von der Atomaufsicht des Landes Sachsen-Anhalt geforderten praktischen Nachweis zu erbringen, dass diese Dämmbauwerke auch tatsächlich funktionieren. Statt auf Sicherheit setzt das BfS jetzt auf die normative Kraft des Faktischen: Es will die 2014 auslaufende „Zwischen“­lager-Genehmi­gung für brisanten Müll, für den die Anlage nie vorgesehen war, verlängert bekom­men und gleichzeitig obertägig den Strahlenschutzbereich aufheben lassen. Was drin ist, soll auch drinnen bleiben, ob sicher oder nicht.
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Prozess gegen Teilnehmer des Anti-Atom-Treck 2009 eingestellt

Jagdeifer
(Do.,13-06-2013/Di) Der wegen der Hochwasserlage in Magdeburg zunächst kurzfristig verschobene Prozess gegen Teilnehmer des Anti-Atom-Treck 2009 ist jetzt endgültig eingestellt  worden. "Das Verfahren gegen alle vier Angeklagte wird noch heute durch das Gericht eingestellt. Es gibt keinen Prozess mehr. Die Angeklagten zahlen eine Buße zugunsten der Fluthilfe und damit ist die Sache beendet. Die Angeklagten gelten als unschuldig und die Sache wird nicht im Register und nicht im Führungszeugnis eingetragen", teilte Rechtsanwalt Martin Lemke mit.

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ABGESAGT WEGEN ELBEHOCHWASSER: Soli- Treck in Morsleben

Treck 2009
(Mi., 05-06-13/SW) Der für das kommende Wochenende geplante Treck sowie die Kundgebung am Sonntag, 09. Juni um 15:00 Uhr in Morsleben sind auf Grund des an der Treckstrecke ausgerufenen Katastrophenalarms abgesagt worden: "Angesichts der zu erwartetenden Katastrophenschutz- und Evakuierungsmaßnahmen in Bereichen der geplanten Treckstrecke und auch dem Zielort Magdeburg, möchten wir diese Maßnahmen nicht negativ beinflussen. Wir befürchten zudem, dass unsere, nach wie vor berechtigten, politischen Anliegen, durch einen bunten Treck in einem von Katastrophenalarm betroffenem Gebiet auf erhebliches Unverständnis treffen werden. Dies dient nicht unserem Anliegen, einer breiten, öffentlichen, gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der Atompolitik" teilten die VeranstalterInnen mit. In diesem Zusammenhang appellierte die BI Lüchow-Dannenberg bereits an die Justiz die Prozesse für Montag, den 10.06.13, in Magdeburg zu verschieben.

Momentan ist jedoch davon auszugehen, dass die Prozesse wie geplant stattfinden. Die geplanet Kundgebung vor dem Landgericht Magdeburg wird deshalb sttatfinden, die Angeklagten wünschen sich weiterhin breite Unterstützung, weitere Infos unter www.bi-luechow-dannenberg.de/soli-treck

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Atommüllkippe Morsleben stilllegen - Wie geht es jetzt weiter?

Podiumsdiskussion mir Dr.M.Mehnert, A.Fox BI Morsleben und L.Wasmus AG Schacht KONRADVeranstaltung Beton ist keine Lösung
(27.06.12/LW) "Unter dem Titel "Beton ist keine Lösung" fand am Dienstagabend eine Veranstaltung der BI Morsleben zur Bewertung des Erörterungstermins zur Stilllegung des ERAM in Helmstedt statt. In seinem Vortrag konnte Dr. Michael Mehnert die These des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS): "Wir haben die Langzeitsicherheit nachgewiesen" eindrucksvoll widerlegen. Die kritikwürdigen Rechenmodelle des BfS führen u.a. dazu dass das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen-Anhalt (MLU) als Genehmigungsbehörde eigene Berechnungen vornimmt.

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BfS: „Den Zufall können wir ausschließen“
(Sa., 22-10-2011/SW) Acht lange Verhandlungstage liegen jetzt hinter dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als Antragstellerin, dem Landesumweltministerium Sachsen-Anhalt als Genehmigungsbehörde und den EinwenderInnen gegen das Vorhaben des BfS und ihren Sachbeiständen. Die Gesichter zeigen schon mal Ermüdungserscheinungen und so manch genervter Seufzer entweicht, wenn zum wiederholten Mal die Finger in die wunden Stellen des Stilllegungsplans gelegt werden. Knackpunkte der vergangenen Woche waren u.a. die fehlenden sog. „Vorhabensalternativen“ - Warum wird alleinig über die Beton-Verfüllung aber nie über eine Rückholung des radioaktiven Inventars oder zumindest über eine Auslagerung von Teilen des Inventars wie der hochaktiven oder auch der mittelaktiven Abfälle nachgedacht? In der Asse geht das doch auch...
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