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Samstag, 22. Juli 2017
Aktuelles
Streit um Nationales Entsorgungsprogramm voll entbrannt

(03.09.15/US) Kaum ist das Nationale Entsorgungsprogramm bei der EU-Kommission abgegeben, brechen in der bundesdeutschen Atommülldiskussion die alten fachlichen Auseinandersetzungen wieder auf. Soll man die unterschiedlichen Arten radioaktiver Abfälle auch in unterschiedlichen Gesteinformationen, mit unterschiedlichen Lagerkonzepten, an unterschiedlichen Standorten lagern, oder kann man sie in ein Lager zusammenfassen? Die Kontrahenten in diesem neuen/alten Streit: Das Bundesumweltministerium gegen die Kommission Lagerung hochradioaktiver Abfälle des Deutschen Bundestages.

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Herumgewurstel in der Atommülldebatte beenden
+++ 03.09.15 PRESSEERKLÄRUNG +++

„Bundesregierung und Expertenkommission werden der Ernsthaftigkeit des Problems und den Gefahren, der von Atommüll ausgeht, in keiner Weise gerecht“,  erklärt Ludwig Wasmus, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. „Wenn man feststellt, dass viel mehr und ganz anderer Atommüll als gedacht anfällt, kann man weder sagen, den packe ich einfach bei dem anderen mit dazu, wie die Bundesregierung dies tut. Noch kann man sagen, damit befasse ich mich einfach gar nicht, wie die Kommission des Bundestages dies tut.“

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„Mobile Atomaufsicht“- Spaziergänge starten am 11.09.- Wer geht mit?

„Mobile Atomaufsicht“- Spaziergänge starten am 11.09.- Wer geht mit?
(Mi, 02.09.15/LW) Erste Schritte sind gelungen - jetzt müssen wir weitergehen! Beispielsweise spazieren am Schacht:
70.000 Menschen haben ihre Stimmen gegen Konrad erhoben, viele Menschen sind aktiv geworden und haben Unterschriften gesammelt, Kreistage und Bürgermeister aus der Region haben sich mit dem Thema KONRAD befasst und klar Stellung bezogen.

Ein breites und tragfähiges Bündnis ist entstanden, die Listen wurden mit einer gelungenen Aktion in Berlin dem Staatssekretär im Bundesumweltministerium übergeben.

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Protest gehört, aber nur zur Hälfte verstanden

(Do., 13.08.15/US) Fast 1000 Menschen im März in einer überfüllten Aula in Salzgitter-Fredenberg, 70.000 Einwendungen gegen das Nationale Entsorgungsprogramm, ein breites Bündnis das darauf bestanden hatte, diese Einwendungen persönlich an Staatssekretär Flasbarth in Berlin zu übergeben - die Signale sind angekommen. Aus dem jetzt verabschiedeten Nationalen Entsorgungsprogramm wurde die Erweiterung des Endlagers Konrad für die Abfälle aus der ASSE II und für das abgereicherte Uran aus Gronau gestrichen. Sie sollen nach dem Willen der Bundesumweltministerin zusammen mit dem hochradioaktiven Müll gelagert werden. Gleichzeitig verkündete sie jedoch: "Schacht KONRAD scheidet nicht mit endgültiger Gewissheit aus." Was ist wirklich Sache?

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NaPro: Erweiterung von Schacht KONRAD ist nicht vom Tisch

(Mi.,12.08.15/KONPress) "So gewinnt man kein Vertrauen", erklärt Ludwig Wasmus, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. "Wir können es zwar als Teilerfolg werten, dass unser massiver Protest in Berlin nicht zu überhören war. Aber letztlich wurde die Entscheidung über die Lagerung weiterer 300.000 m³ schwach- und mittelradioaktiven Mülls nur um ein Jahr verschoben." Sollte die Atommüll-Kommission eine gemeinsame Lagerung mit dem hochradioaktiven Abfall ablehnen, bleibt KONRAD für die Ministerin die einzige andere Option, wie sie heute ausdrücklich erklärte. "Da nutzt es auch nichts, diese Option einfach im NaPro nicht mehr zu erwähnen," so Wasmus weiter. 

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