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Mittwoch, 20. September 2017
Aktuelles
KONRAD: Rot-grün fordert Neubewertung

(Do., 08-09-15/US) Schacht KONRAD wird Thema der nächsten Landtagssitzung. Die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen fordern die Landesregierung auf, "sich mit Nachdruck für eine Neubewertung der Konzeptions- und Einlagerungssituation von Schacht Konrad zu verwenden, die den aktuellen Anforderungen an den Stand von Wissenschaft und Technik entspricht." Gleichzeitig wird eine Erweiterung des Projektes kategorisch abgelehnt.

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Zoff um Atommüll und NaPro

Bundestagsabgeordneter Hubertus Zdebel (Linke) mit Akteuren des „Aktionsbündnisses“ (Stadt Salzgitter, AG Schacht KONRAD, IG Metall Salzgitter-Peine und Landvolk
(Do., 01.10.15/UT) Nachdem die Erweiterungsoption für Schacht KONRAD aus dem Nationalen Entsorgungsprogramm der Bundesregierung (NaPro) gestrichen wurde, gibt es Zoff zwischen der „Kommission Lagerung hochradioaktiver Abfallstoffe“ und dem Bundesumweltministerium (BMUB) in Berlin. Dies bestätigte der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Linke) bei einem Besuch diese Woche in Salzgitter. Zdebel, der selber in der Kommission sitzt, traf sich hier mit Akteuren des „Aktionsbündnisses“ (Stadt Salzgitter, AG Schacht KONRAD, IG Metall Salzgitter-Peine und Landvolk), das die Einwendungskampagne zum NaPro federführend initiiert hatte, zum Gedankenaustausch und um seinerseits über den aktuellen Sachstand und die Stimmung in der Kommission in Bezug auf Schacht KONRAD zu berichten.

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Streit um Nationales Entsorgungsprogramm voll entbrannt

(03.09.15/US) Kaum ist das Nationale Entsorgungsprogramm bei der EU-Kommission abgegeben, brechen in der bundesdeutschen Atommülldiskussion die alten fachlichen Auseinandersetzungen wieder auf. Soll man die unterschiedlichen Arten radioaktiver Abfälle auch in unterschiedlichen Gesteinformationen, mit unterschiedlichen Lagerkonzepten, an unterschiedlichen Standorten lagern, oder kann man sie in ein Lager zusammenfassen? Die Kontrahenten in diesem neuen/alten Streit: Das Bundesumweltministerium gegen die Kommission Lagerung hochradioaktiver Abfälle des Deutschen Bundestages.

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Herumgewurstel in der Atommülldebatte beenden
+++ 03.09.15 PRESSEERKLÄRUNG +++

„Bundesregierung und Expertenkommission werden der Ernsthaftigkeit des Problems und den Gefahren, der von Atommüll ausgeht, in keiner Weise gerecht“,  erklärt Ludwig Wasmus, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V. „Wenn man feststellt, dass viel mehr und ganz anderer Atommüll als gedacht anfällt, kann man weder sagen, den packe ich einfach bei dem anderen mit dazu, wie die Bundesregierung dies tut. Noch kann man sagen, damit befasse ich mich einfach gar nicht, wie die Kommission des Bundestages dies tut.“

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„Mobile Atomaufsicht“- Spaziergänge starten am 11.09.- Wer geht mit?

„Mobile Atomaufsicht“- Spaziergänge starten am 11.09.- Wer geht mit?
(Mi, 02.09.15/LW) Erste Schritte sind gelungen - jetzt müssen wir weitergehen! Beispielsweise spazieren am Schacht:
70.000 Menschen haben ihre Stimmen gegen Konrad erhoben, viele Menschen sind aktiv geworden und haben Unterschriften gesammelt, Kreistage und Bürgermeister aus der Region haben sich mit dem Thema KONRAD befasst und klar Stellung bezogen.

Ein breites und tragfähiges Bündnis ist entstanden, die Listen wurden mit einer gelungenen Aktion in Berlin dem Staatssekretär im Bundesumweltministerium übergeben.

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