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Dienstag, 28. Juni 2016

  Atommüllkonferenz 

  Atommüllkonferenz
    Einladung/Programm

    Atommüllreport
    www.atommuellreport.de

 

Atommüllkonferenz
Informationsoffensive Freigabe
Die Atommüllkonferenz am 6. Februar 2016 hat beschlossen, sich verstärkt mit der Freimessung radioaktiver Abfälle zu beschäftigen. Seit der Novellierung der Strahlenschutzverordnung im Jahr 2001 werden radioaktive Abfälle unterhalb festgelegter Grenzwerte in großem Umfang aus dem Geltungsbereich des Atomgesetzes entlassen und unter anderem auf Hausmülldeponien gelagert. In einem ersten Schritt sollen möglichst flächendeckend Informationen über diese Praxis gesammelt werden. Wer dazu etwas beitragen kann wird gebeten, die Informationen an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können zu senden.
 
06. Februar 2016 Atommüllkonferenz in Göttingen

 Inhaltliche Schwerpunkte der 8. Atommüllkonferenz sind die Folgen und Spätfolgen der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima. Die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe erarbeitet derzeit ihren Abschlussbericht. Ihre Kriterien für die Standortauswahl werden Ende Januar vorgestellt. Es ist davon auszugehen, dass hoch radioaktive Abfälle mehr als 40 Jahre zwischengelagert werden.
Atommüll aus der „Wiederaufarbeitung” kommt zurück. Wie steht es um Sicherheit und Öffentlichkeitsbeteiligung bei den  Zwischenlagern? Als elementare Vorstufe zur Lagerung von Atommüll kommt die Konditionierung in den Fokus. Gegen die „Entsorgung” von freigemessenem Atommüll auf Deponien soll eine Kampagne initiiert werden. Die Planungen zum Projekt Atommüllreport werden fortgesetzt.

Die Konferenz findet am Samstag, 06. Februar 2016 von 11.00-17.00 Uhr in der VHS Göttingen statt. Programm/Anmeldung | Anreise

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Geheimsache Atomaufsicht?

Eröffnung der AMK durch Ursula Schönberger - Referent Dirk Seifert
(Mi., 23-09-15/SW) Zur Begrüßung der 7. Atommüllkonferenz (AMK) am vergangenen Samstag lieferte Ursula Schönberger ein Resümee der erfolgreichen Zusammenarbeit und bundesweiten Vernetzung der Initiativen in dieser Atommüllkonferenz: Nach dem Atommüllreport gibt es nun einen zweiten erfolgreichen „Output“ aus der AMK, der zum politischen Instrument werden könnte! Das Positionspapier „Abschaltung – Stilllegung – Rückbau von AKW“ wird nach intensivem fachlichen Austausch von einem breiten Zusammenschluss von rund 80 Initiativen getragen und blieb nicht unbeachtet von der deutschen Medienöffentlichkeit. Wie mit dem Papier weiter gearbeitet werden kann, ist jetzt ein Arbeitsauftrag an die AG1 der Atommüllkonferenz. 

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Gefahren durch Atomkraftwerke enden nicht mit der Abschaltung

(Pressemitteilung, 07.09.2015) Mit dem Positionspapier „Abschaltung, Stilllegung und Rückbau von Atomkraftwerken” fordern 76 Umweltverbände, Initiativen und Anti- Atom-Gruppen aus dem gesamten Bundesgebiet höchste Sicherheitsanforderungen und umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung bei Stilllegungen sowie die mittelfristige Lagerung sämtlicher radioaktiver Altlasten vor Ort. Das Papier wird heute der Presse in Hannover vorgestellt.

Über die weiterhin zentrale Forderung der Anti-Atom-Bewegung nach sofortigem Ende der Strom und Atommüllproduktion durch Atomkraftwerke hinaus, werden nun mit dem Papier konkrete Forderungen für bereits abgeschaltete Kraftwerke erhoben. Diese wurden mit den Erfahrungen aus laufenden Stilllegungs- und Rückbauverfahren und dem Fachwissen von Expertinnen und Experten im Rahmen von Atommüllkonferenzen erarbeitet. Die Konferenzen sind ein freier Zusammenschluss von Umweltverbänden, Bürgerinitiativen und Anti-Atom-Gruppen. Sie finden halbjährlich statt.

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Atommüllkonferenz 19.9.2015: Atomaufsicht in der Kritik

(29.08.15/US) Klage gegen den Betrieb des AKW Brokdorf; Antrag auf Stilllegung des AKW Grohnde; juristische Auseinandersetzungen um die Rolle der Landesumweltministerien in Stilllegungsverfahren – die Atomaufsicht steht in der Kritik. Die Atommüllkonferenz am 19. September in Kassel wird sich schwerpunktmäßig mit der Rolle der Atomaufsicht befassen und die Aufsicht in den einzelnen Bundesländern vergleichen. Ein weiteres Thema auf der Konferenz wird die zunehmende Strahlenbelastung durch freigemessenen Atommüll sein.
Hier geht's zum Programm

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Nächste Atommüllkonferenz am 19. September in Kassel

Termin 7. Atommüllkonferenz

Samstag, 19. September 2015, 11.00 - 17.00 Uhr,
Volkshochschule Kassel, Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kassel

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Stellungnahme zum NaPro-Entwurf

Unter dem Titel: „Mehr Wunsch als Wirklichkeit“ gibt es jetzt von Ursula Schönberger eine erste Bewertung des „Entwurfs des Nationalen Entsorgungsprogramms“ (BMU 11. September 2014). Das Programm, dass im nächsten Jahr bei der EU vorgelegt werden muss, befindet sich derzeit in der Abstimmung zwischen Bund und Ländern. Der Entwurf war von der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht worden und in den Medien darauf verkürzt worden, dass es mehr Atommüll gäbe, als bisher angenommen. [www.atommuellreport.de]

 
Atommüll-Verzeichnis der Bundesregierung:

Lückenhafte Mengenbilanz statt konkreter Problemerfassung

(03-11-2014/KonPress) Scharfe Kritik haben Initiativen und Verbände am Verzeichnisses radioaktiver Abfälle des Bundes geäußert, das heute Nachmittag vom Bundesumweltministerium in der Atommüll-Kommission des Bundestages vorgestellten werden soll: „Ganze Partien von Atommüll werden ausgeblendet. Der Atommüll wird nur quantitativ benannt, nicht qualitativ dargestellt. Es gibt keine rostigen Fässer oder sonst ein konkretes, örtliches Problem. Die riesigen Uranaltlasten in Sachsen und Thüringen gibt es gar nicht und politisch motiviert werden die bisher überall als Leistungsreaktoren geführten Reaktoren in Jülich und Hamm-Uentropp schleichend zu Forschungsreaktoren umdefiniert. Das Verzeichnis hinterlässt den Eindruck, als handele es sich hier um die Erfassung von Hausmüll. Die Bundesregierung muss endlich verantwortungsvoll mit den Gefahren und Risiken des Atommülls umgehen. Dazu gehört zu allererst, diese in dem Verzeichnis deutlich darzustellen",  sagt die Politikwissenschaftlerin Ursula Schönberger vom Fachportal www.atommuellreport.de .

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„Projekt von historischer Bedeutung“

KritikerInnen richten Online-Datenbank über Atommüll-Standorte ein  [Video ]

(Fr., 19.09.14/KONPress) Bürgerinitiativen und Verbände haben heute in Hannover die Online-Datenbank www.atommuellreport.de vorgestellt, die ausweist, an welchen Orten in Deutschland welcher Atommüll liegt. Die Datenbank basiert auf einer 2013 erstellten 272-seitige „Bestandsaufnahme Atommüll“ und soll Journa­listen, Experten und der interessierten Öffent­lichkeit als Rechercheinstrument zur Verfügung stehen. Diese bisher einmalige Über­sicht wird künftig laufend aktualisiert und soll langfristig fortgeführt werden. Sie wird ausschließlich durch Spenden finanziert.

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Atommüllkonferenz diskutierte Fachthemen und nächste Schritte

Dr. Wolfgang Irrek (Hoch­schule Ruhr West)
(Mo., 01.09.14/Di) Soll man das Angebot der AKW-Betreiber, ihre Entsorgungsrückstellungen einer öffentlichen Stiftung zu übertragen und die Atomkraftwerke gleich mit, annehmen oder nicht. Ist das Angebot einfach nur skandalös oder immer noch besser, als wenn die Betreiber eines Tages pleite und die Rückstellung einfach weg sind. Das war eine der Fragen, die auf der Atom­müll­konferenz am vergangenen Samstag in Kassel intensiv diskutiert wurde. Weitere Themen waren die Altlasten des Uranbergbaues in Thüringen und Sachsen, die Online-Version der Bestandsaufnahme Atommüll und der für den Zeitraum 13. September – 31. Oktober geplante Atommüll-Alarm.

Vormerken: 2015 werden die Atommüllkonferenzen am 21. März und am 19. September, (Achtung Termine aktualisiert!!)  in der Volkshochschule Göttingen und Kassel stattfinden. Am Samstag, den 1. November 2014 findet in Hannover ein Zwischentreffen statt, auf der das Programm für die März-Konferenz festgelegt und die redaktionelle Arbeit am Atommüllreport fortgesetzt wird.
Auf Grund von Doppelbelegung der VHS- Kassel mussten die Termine geändert werden.
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Bestandsaufnahme Atommüll erschienen

Zwischen März und August 2013 ist im Arbeitsbereich 3 der Atommüllkonferenz eine Bestandsaufnahme Atommüll entstanden, die jetzt auch als Buch vorliegt. "Der Bund sagt, wir hätten ein Atommüllproblem. Wir haben uns umgesehen und nicht ein, sondern tausende Atommüll-Probleme im ganzen Land gefunden", resümiert Autorin Ursula Schönberger.

Das 272-seitige Buch nebst einer beigefügten farbigen A1-Übersicht kann im Webshop der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD, per eMail an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder im Buchhandel (ISBN 978-3-00-043228-6) bestellt werden. Für Informationsveranstaltungen und Fachdiskussionen steht die Autorin gerne zur Verfügung.

 

 
Absage an Endlager-Kommission

(So., 31.08.2013 / Presseinfo) Nach Auffassung der TeilnehmerInnen der Atommüllkonferenz, die am Samstag, dem 31. August in Kassel stattfand, sollten die für Umweltverbände vorgesehenen Plätze in der "Endlager"-Kommission nicht besetzt werden. Der Konferenz lag eine 272-seitige Bestandsaufnahme vor, wo und wie derzeit Atommüll an Stand­orten in ganz Deutschland lagert. Der Bericht soll Mitte September veröffentlicht werden und dann Grundlage einer weiteren offensiven Auseinandersetzung über den zukünftigen Umgang mit Atommüll sein. Ein weite­res Thema der Konferenz waren Rechtsstellung und Verfahrensanforderungen Betroffener in den Stillle­gungsverfahren von Atomkraftwerken.

Zu den zweimal jährlich stattfindenden Atommüll-Konferenzen kommen Bürgerinitiativen von Atommüllstand­orten, unabhängige WissenschaftlerInnen und in diesem Bereich arbeitende Organisationen zusammen.

Im Wortlaut:

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