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Samstag, 25. Mai 2019

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  23. Mobile Atomaufsicht

Verein „Archiv Deutsches Atomerbe“ MITGLIED ODER UNTERSTÜTZER*IN WERDEN Der Aufbau des Archivs ist ein großes Projekt, das Geld und einen langen Atem braucht. Für den Aufbau der Infrastruktur, die Entwicklung der Archivtektonik und die Institutionalisierung rechnen wir mit 10 Jahren. Wer dieses Projekt unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied zu werden, zu spenden oder aktiv mitzuarbeiten.

  

 

 

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   Atommüllreport

Asse-Begleitprozess - wer ist die neue AGO?

(Fr., 24.05.2019/SW)Die Arbeitsgruppe Option Rückholung (AGO) ist ein fünfköpfiges Beratergremium, das in der Diskussion um die Rückholung der in der Asse lagernden atomaren Abfälle aus wissenschaftlicher Perspektive die jeweiligen Projektschritte begutachtet. Ursprünglich 2008 als dreiköpfige Arbeitsgruppe mit dem Vergleich der drei Optionen (Verschluss, Tieferlagerung oder Rückholung der atomare Gebinde) beauftragt, waren die ersten Wissenschaftler noch vom Asse-II-Begleitgremium (A2B) direkt benannt. Seit 2012 war die Gruppe im Rahmen des Beschlusses auf die Option Rückholung auf fünf unabhängige Experten erweitert worden, davon waren zwei Physiker (Wolfgang Neumann und Rolf Bertram) zwei Geowissenschaftler (Jürgen Kreusch und Ralf Krupp) und einer Maschinenbau- und Verfahrenstechnikingenieur (Frank Hoffmann). In den letzten Jahren gab es immer wieder Auseinandersetzungen mit dem hierfür geldgebenden BMUB, da die Verträge für die fünf Wissenschaftler teilweise sehr kurzfristig und jeweils nur für inakzeptable kurze Zeiträume abgeschlossen wurden.

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Wiederinbetriebnahme von Grohnde unverantwortlich

(Mi., 22.05.19/ Pressemitteilung Grüne Hameln-Pyrmont) Nach Abschluss der diesjährigen Revision stellte der Betreiber des AKW Grohnde einen Ausfall an einem Messwerteerfassungsinstrument des Reaktorkerns fest. „Nicht auszudenken, wenn im laufenden Betrieb fehlerhafte Messwerte erfasst würden. Das AKW Grohnde machte in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen wegen langwieriger notwendiger Revisionen, die über das übliche Maß hinaus gehen. Will man die Region für die Restlaufmenge wirklich noch der Gefahr eines Gaus aussetzen?“, fragt sich die Kreisvorsitzende der Grünen in Hameln-Pyrmont, Britta Kellermann.

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Atommüll an der Uni

v.l. Dr. Anne Eckhardt (risicare Zürich), Prof. Dr. Miranda Schreurs (TU München, NBG-Vorsitzende), Ursula Schönberger Foto- Daniel Häfner
(Di., 21.05.19/ Atommüllreport - Monatsreport) Im Rahmen der Öffentlichen Ringvorlesung "Der Atomkonflikt in Deutschland – bis in alle Ewigkeit?" an der Freien Universität Berlin, geben Expert*innen noch bis zum 10.07. jeden Mittwoch Einblick in vergangene Auseinandersetzungen und aktuelle Entwicklungen. Mitte April berichtete u.a. Ursula Schönberger, Projektleiterin des Atommüllreports, über den realen Umgang mit radioaktiven Abfällen in Deutschland.

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Gorleben am Ende!? Oder doch wieder am Anfang?

(Mo., 20.05.19/ BI Lüchwo-Dannenberg) Info-Abend zum Standortauswahlgesetz mit Michael Müller Donnerstag, 23.05.2019 um 19.00 Uhr, Gasthaus Sültemeier (Dünsche) Im nächsten Jahr werden die Teilgebiete benannt, die als Endlagerregion in Frage kommen. Gorleben ist per Gesetz dabei. Am 23. Mai wollen wir in Dünsche über die Verfahrensschritte und über das, was auf uns hier im Wendland zukommt, informieren. Unser Gast wird Michael Müller sein, er war Vorsitzender der ehemaligen „Endlagerkommission“. – zur Veranstaltungsankündigung

 
Stilllegungs-Fahrplan Fehlanzeige

Bürgerinitiativen fordern von Umweltminister Olaf Lies sofortige Stilllegung der Atomanlagen in Lingen / weitere Proteste angekündigt

Foto: BI Lüchow- Dannenberg
(Fr., 17.05.19/ BI Lüchow-Dannenberg) In Sorge um die Vollendung des Atomausstieges haben sich Vertreter*innen verschiedener Bürgerinitiativen gestern mit dem niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies getroffen. Anlass war der Brand in der Brennelementefabrik in Lingen Ende letzten Jahres. Da Umweltminister Lies und seine 4 Mitarbeiter noch keine Schließungspläne für die vom Atomausstieg ausgeklammerte niedersächsische Uranfabrik in Lingen vorlegten und dies auch nicht in Bälde beabsichtigen zu tun, handelte es sich um den Auftakt einer Reihe von Informationsgesprächen und Öffentlichkeitsarbeit, die sich das Lingen-Bündnis bis zum Erfolg ihrer Mission auf die Fahnen geschrieben hat. – zur Presseerklärung