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Donnerstag, 13. Dezember 2018
Aktuelles
Positionspapier „Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle“

Konzept der Atommüll-Zwischenlagerung ist gescheitert

70 Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände positionieren sich gemeinsam zur Zukunft der Zwischenlagerung hoch radioaktiver Abfälle

Die Einlagerung hoch radioaktiver Abfälle in tiefengeologische Lager oder andere mögliche Alternativen wird auch nach dem ambitioniertesten Zeitplan noch nicht beginnen können, geschweige denn abgeschlossen sein, wenn die Genehmigungen für die Zwischenlager auslaufen werden. Damit ist das bisher in Deutschland verfolgte Konzept der Zwischenlagerung hoch radioaktiven Mülls, das für 40 Jahre vorgesehen war, gescheitert. Neue Konzepte für eine längerfristige Zwischenlagerung sind dringend erforderlich. Angesichts der Dauer und Tragweite dieser Zwischenlagerung ist die Gesellschaft frühzeitig an der Diskussion und der Entwicklung dieser neuen Konzepte zu beteiligen. Dies ist eine der zentralen Aussagen eines gemeinsamen Positionspapiers zur Zwischenlagerung von hoch radioaktivem Atommüll, auf das sich nach einem etwa zweijährigen intensiven Diskussionsprozess 70 Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände verständigt haben. weiterlesen Atommüllkonferenz

 
Braunschweig: Mehr Atommüllfässer als am Zwischenlager Leese

(Mo., 05.11.18/BISS) Das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat der BISS Dokumente zugeschickt, die belegen, dass Eckert & Ziegler am Braunschweiger Standort neben Schulen und Wohnhäusern erheblich mehr radioaktive Abfall-Fässer lagern kann als im Zwischenlager Leese. Dennoch dementiert das NMU, dass es sich beim Braunschweiger Nuklearstandort um ein Zwischenlager handelt. An der Zeit, die die Fässer am jeweiligen Standort verweilen, kann das nicht liegen - in Braunschweig lagern Abfälle teilweise über viele Jahre in den Containern.

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Überhaupt nicht von gestern

(So., 04.11.18/SW) Die gute und solidarische Zusammenarbeit der AG Schacht Konrad mit der IG Metall im Braunschweiger Land wurde auf der bundesweiten Vertrauensleutekonferenz von Volkswagen ganz praktisch und sichtbar. Auf Einladung der Vertrauenskörperleitung bei VW Salzgitter rückten wir mit unserem Info-Stand an. Passender hätte der Anlass gar nicht sein können, denn die mit rund 1500 Teilnehmern gut besuchte Konferenz widmete sich gewerkschaftlichen Zukunftsthemen.

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Sofortige Rücknahme der Umgangsgenehmigung

(Di., 30.10.18/ BISS) Pressemitteilung - Umweltminister Lies nimmt den gutachterlich bestätigten Stresstest der BISS e.V. zusammen mit Offenem Brief entgegen

Am 26.10. nahm der Niedersächsische Umweltminister Lies den gutachterlich bestätigten Stresstest der Bürgerinitiative Strahlenschutz persönlich entgegen. Dieser Stresstest zeigt: Bereits die Freisetzung eines Tausendstels des genehmigten Inventars kann dramatische Konsequenzen haben. Damit zeigt der BISS-Stresstest, dass die Gefährdung durch die Nuklearfirma in Braunschweig-Thune real und aktuell ist. Das NMU muss nun auf diese "Gefahr im Verzug" mit einer sofortigen Rücknahme der Umgangsgenehmigung für Eckert & Ziegler reagieren.

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Neuer Verein sucht Räume für Archiv

(Mo., 29.10.18/SW) Nun wird es konkreter: der Verein „Archiv Deutsches Atomerbe“ befindet sich in Gründung. Die elf Gründungsmitglieder diskutierten am 24. Oktober die Satzung und wählten sogleich auch ihren Vorstand. Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft, Forschung, Bildung und Erziehung in Bezug auf die zivile und militärische Nutzung der Atomenergie. Durch die Sammlung und Archivierung von Plakaten, Flyern, Fotos, Filmen und anderen Dokumenten von Bürgerinitiativen und anderen Akteuren, die sich seit Jahrzehnten mit der Thematik auseinander gesetzt haben, soll dieses Wissen der Öffentlichkeit und der Nachwelt zugänglich gemacht werden.

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BISS-Stresstest jetzt gutachterlich bestätigt

Übergabe Stresstest an Fachbereichsleiter Stadtplanung und Umweltschutz Thorsten Warnecke
(Mi., 24.10.18/SW) Dass der Widerstand gegen Atom-Anlagen sich selbst keine Sonntagsruhe gönnt bzw. gönnen kann, bewiesen Vertreter*innen der BISS am 21. Oktober beim “Tag des offenen Rathauses“ in Braunschweig. Sie überreichten dem dort anwesenden Fachbereichsleiter Stadtplanung und Umweltschutz Thorsten Warnecke ihren nun gutachterlich bestätigten Stresstest. Die BISS betont, dass mit dem Ergebnis dieses Stresstests nun erwiesen ist, dass durch die enorm hohe Strahlengenehmigung der Nuklearfirmen in Braunschweig eine unzulässige Gefährdung für das gesamte Braunschweiger Land besteht.

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